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„Wenn Du am Rand einer Klippe stehst, entscheide Dich fürs Fliegen, nicht fürs Fallen“

Lebenskrise Hartz IV – Hilf- aber nicht schutzlos!


- Stürzen ist weder eine Niederlage, noch eine Dummheit – Liegenbleiben ist beides -

In den letzten Jahren haben sich viele Deutsche von lieb gewonnen Sozialleistungen des Staates verabschieden müssen. Für die meisten steht dies in Verbindung mit einem medialen Gespenst – Hartz IV.

Die allgemeine Wut richtete sich neben vielerlei Emotionalität vor allem gegen die entwürdigende Bürokratie und den Zwang, angespartes Vermögen aufzubrauchen.

Mittlerweile gibt es genügend Möglichkeiten, dass diese Menschen ihr Erarbeitetes sichern können – und noch vieles mehr!

Beispiel 1:

Alfons Ahrens, 55 Jahre alt, Arbeitslosengeld-I-Empfänger, ohne Aussicht auf Arbeit, würde im Anschluss kein ALG II bekommen, bevor nicht die 55.000 Euro aus seiner Lebensversicherung, dem Bausparvertrag und den Sparbüchern aufgebraucht sind

  • Herr Ahrens nutzt die neuen Regelungen des Schonvermögens von 750,- Euro pro Lebensjahr und stellt seine Lebensversicherung pfändungs- und zugriffssicher.
  • Die restlichen 35.000 Euro investiert er in eine „Rürup-Rente“, das private Gegenstück zur gesetzlichen Rentenversicherung in der ersten Schicht. Damit ist das Geld nicht nur vor Hartz 4 gesichert, sondern auch vor Pfändungsansprüchen.
  • Mit dem 61. Lebensjahr kann sich Herr Abt beide Anlagen als Renten auszahlen lassen – bis dahin ist es auch noch etwas mehr geworden.
  • Herr Abt freut sich, denn er hat sein Vermögen gerettet, seinen Lebensunterhalt gesichert und gleich noch etwas für die Rente getan.

Beispiel 2:

Berta Behrens, 39 Jahre alt, ALG-II-Empfängerin aufgrund von Berufsunfähigkeit (EU-Rente wurde ihr nicht zuerkannt), nur ab und zu gelingt es ihr, einen zeitweisen Nebenjob zu finden

  • Wechsel des Girokontos bringt ihr monatlich 14,- Euro Einsparung.
  • Arbeitsrechtsschutz-Versicherung wird gekündigt: Monatliche Einsparung von 10,- Euro.
  • Durch die Überführung ihrer Haftpflicht-, Hausrat- und Unfallversicherung von verschiedenen Gesellschaften zu einem einzigen Anbieter spart sie monatlich 5,- Euro bei ansonsten gleichen Leistungen.
  • Dazu wird die gesonderte Anwendung der Versicherungspauschale von monatlich 30,- Euro vom Arbeitsamt geprüft, für den Fall, dass es Frau Behrens zwischenzeitlich gelingt, eine Zwischenbeschäftigung mit mehr als 400,- Euro Brutto im Monat zu erlangen.
  • Durch den Wechsel der Krankenkasse spart Frau Behrens die monatlich geforderten 8,- Euro Zusatzbeitrag. Künftig nutzt sie das Bonusprogramm ihrer Krankenkasse, was ihr jährlich 90 Euro, in bestimmten Fällen auch 150,- Euro, einbringt. Sie tritt in einen risikolosen Tarif ein, welcher ihr im Falle der ganzjährigen Gesundheit zu einer Überweisung von 35,- Euro verhilft.
  • Mit den monatlich eingesparten/eingenommenen 47,42 Euro (ohne Versicherungspauschale) will Frau Behrens ihre 3jährige Tochter Julia absichern. Damit der bereits bestehenden Unfallversicherung das viel größere Krankheitsrisiko nicht abgedeckt ist, löst Frau Behrens den Vertrag auf und spart noch einmal 10,- Euro monatlich.
  • Dieses Geld investiert sie in eine kapitalgedeckte Invaliditätsabsicherung für Kinder, die bis ans Lebensende mit mindestens 1.000 Euro im Monat für jene Kinder aufkommt, die aufgrund von Unfall oder Krankheit Invaliden geworden sind. Aufgrund der persönlichen Erfahrung ist es Frau Behrens wichtig, dass ihre Tochter den Vertrag bei Berufseintritt in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umwandeln kann – ohne nochmalige Gesundheitsprüfung.
  • Tritt der Invaliditätsfall nicht ein, wird in jedem Falle zum 18. Geburtstag des Kindes eine Kapitalleistung zwischen 8.340,- und 11.296,- Euro ausgezahlt (je nach Kapitalrendite, 4 % bzw. 8 %). Dies ist gutes Geld für den Start ins Leben – für die Wohnungseinrichtung oder das eigene Auto.
  • Hierbei gibt es kein Problem, da die zugestandenen Rücklagen folgendermaßen zu berechnen sind: Sparanlagen-Freibetrag von Frau Behrens (= 150,- Euro x Lebensjahr + 750,- Euro) und Sparanlagen-Freibetrag von Julia (= 3.100,- Euro + 750,- Euro) ergeben im Jahr der Auszahlung zusammen 12.700,- Euro.

Beispiel 3:

Cäsar Cehrens, 70 Jahre alt, Altersrentner mit 450 Euro Rente im Monat, chronisch krank

  • Durch das Sortieren der Unterlagen stellt sich heraus, dass sich die Lücken im Pflichtversicherungs-Lebenslauf von Herrn Cehrens schließen lassen. Somit ist er nicht mehr gezwungen, als freiwillig Versicherter einen Beitrag von 124,53 Euro für die gesetzliche Krankenkasse (Beitragssatz von 14,9 % auf die Bruttorente von 450 Euro zzgl. ermäßigtem Beitragssatz von 14,3% auf die Differenz zur Mindestbemessung von 851,67 Euro) und 16,61 Euro für die gesetzliche Pflegekasse (Beitrag von 1,95 % auf die Mindestbemessung von 851,67 Euro) zu zahlen.
  • Stattdessen wird er jetzt Pflichtversicherter. Somit zahlt er seine Beiträge gemäß der Bezugsgröße seiner Bruttorente. Daraus folgt ein neuer Beitrag von 56,96 Euro für die Krankenkasse (7,9 % von 450 Euro) und 8,78 Euro für die Pflegekasse (1,95% von 450 Euro).
  • Rechnet man den nun wegfallenden Zuschuss des Rententrägers (= 31,50 Euro für KV) dagegen, bleibt Herrn Cehrens immer noch eine Nettoersparnis von 43,90 Euro im Monat.
  • Durch den Wechsel in eine andere Kasse spart er außerdem den Zusatzbeitrag von 8 Euro pro Monat.
  • Da er chronisch krank ist, nimmt er künftig die 1 % - Zuzahlungsregel für sich in Anspruch und zahlt statt 108 Euro nur noch 54 Euro im Jahr dazu. Dies stellt eine Einsparung von 54,- Euro im Jahr dar.
  • Herr Cehrens stellt bei der Grundsicherungsstelle einen Antrag auf Grundsicherung. Infolge dessen erhält er einen Zuschuss von 250,- Euro im Monat für Unterkunft und Heizung.
  • Da Herr Cehrens im Todesfall mit den Beerdigungskosten seinen Kindern nicht zu Last fallen will, auf der anderen Seite wegen des Antrags auf Grundsicherungsleistungen auch kein Kapital in der Größe über 2.600 Euro aufbauen darf, nutzt er den Hebel einer Sterbeversicherung: Von den realisierten Einsparungen nimmt Herr Cehrens 25,- Euro im Monat, um sie in seine Sterbeversicherung zu investieren. Dies garantiert seinen Kindern im Todesfall eine Mindestleistung von 3.568 Euro, die jedoch von Jahr zu Jahr anwächst – bis über 8.000,- Euro. Somit hat er optimal vorgesorgt, ohne anrechenbares Vermögen produziert zu haben.


Nutzen für den Vermögensberater:
  1. Es gibt drei glückliche Menschen, die sich über jeden Anruf herzlich freuen.
  2. Durch die Beratung von Alfons Ahrens verdient er je nach Stufe zwischen 158 Euro und 1.181 Euro.
  3. Durch die Beratung von Berta Behrens verdient er je nach Stufe zwischen 62 Euro und 466 Euro – Folgeprovisionen noch nicht eingerechnet.
  4. Durch die Beratung des alten Cäsar Cehrens verdient er je nach Stufe zwischen 14 Euro und 104 Euro.

- Ergo: Selbst hier lohnt es sich für beide Seiten! -

+ Wichtige Hinweise: Alle Daten beziehen sich auf den Stand vom März/April 2010. Unter Umständen können bestimmte Angaben nicht mehr aktuell sein. Die gewählten Beispiele sind fiktiv, die zugrunde gelegten Fakten jedoch real. Die dargestellten Zusammenhänge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr soll ein grober Überblick geboten werden. Somit ist auch klar, dass es sich hierbei weder um eine konkrete Beratung für den Leser, noch um rechtliche Tipps oder Werbung handelt. +